Peru vs M$! – Microsoft TV tritt kürzer

Posted 14 Dezember 2010 by admin

Die Annahme (eine von vielen) das Open Source Systeme sicherer sind als Closed Source, weil man ja den Code einsehen könnte, ist eigentlich Unsinn an sich. Der momentane stand ist zwar das Linux (bsd…) sicherer ist als Windows, jedoch Closed Source (ein paar Unixe) noch sicherer sind. Womit die Annahme an sich schon widerlegt ist. Der Punkt ist ein ganz anderer. Bei proprietärer Software musst Du darauf vertrauen, dass der Hersteller vernünftige Security-Audits macht. Manche UNIX-Hersteller tun das offenbar. Microsoft eher nicht. Bei freier Software kannst Du das selbst tun. Große Firmen oder auch der Staat kann es sich wohl problemlos leisten, eine Reihe von Programmierern genau damit zu beauftragen. Wesentlich wichtiger ist aber, der Bevölkerung erstmal die Möglichkeit zu geben, technisch zugriff auf die Informationen zu erlangen. und gerade ein Staat wie Peru sollte da die klappe nicht so weit aufreißen. Sieht aber so aus, als wären sie auf dem richtigen Weg, oder? zudem ist das nun nicht wirklich ein windows-problem, schlieslich hindert mich niemand daran meine daten in RTF oder PDF oder HTML oder XML zu publizieren (von mir aus auch ASCI). Bekanntlich war und IST es ein Windows-Problem. MS-Produkte haben eine lange Tradition von proprietären Dateiformaten. Andere proprietäre Produkte auch. Open Source-Produkte nicht. Offen ist eben offen. The Security of the State, it is indispensable to be able to rely on systems without elements which allow control from a distance or the undesired transmission of information to third parties”. tut mir ja recht Leid, aber die Möglichkeiten des remote-acces sind bei Windows im Vergleich der Konkurrenten eher minimal. Das ist nun wirklich Quatsch. Wenn ich remote access auf einem UNIX verhindern will, dann deaktiviere ich den Service. Fertig. Das eigentlich schöne an dem Brief ist für mich die Antwort auf das immer gleiche FUD-Geschwätz der MS-Vertriebler. Das ist für den peruanischen MS-Chef zu einer Lehrstunde in Sachen Demokratie geworden.

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